Beitrag des Liesingtals zur Energiewende
- 27. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Es ist unbestritten, dass wir zur Ablöse von fossilen Energieträgern und zur Sicherung von mehr Unabhängigkeit einen Mix aus erneuerbaren Energiequellen benötigen. Ebenso ist nachvollziehbar, dass jede Region ihren entsprechenden Beitrag dazu leisten sollte.
Gleichzeitig darf aber auch vom Land Steiermark erwartet werden, dass eine Abwägung erfolgt, wie viele Anlagen und Eingriffe in Wohn- und Naturraum an einem Standort zumutbar sind.
28 Hektar PV-Vorrangzone, 11 Wasserkraftwerke
Die vier Gemeinden, die von der Windkraft-Eignungszone Steineck-Kammern unmittelbar betroffen wären, leisten bereits einen großen Beitrag zur Energiewende:
Photovoltaik: Für die Gemeinde Kammern wurde durch das Land Steiermark eine sehr große Photovoltaik-Vorrangzone von rund 28 Hektar im Bereich Mötschendorf festgelegt – die einzige im Bezirk Leoben. Eine weitere knapp 2 Hektar große PV-Anlage in unmittelbare Nähe dazu ist in Planung.
Wasserkraft: In den Gemeinden Kammern, Traboch, St. Michael und St. Stefan gibt es derzeit 11 Wasserkraftwerke; allein in Kammern sind es 6 Kraftwerke
Windkraft: Für das Gemeindegebiet von St. Michael hat das Land Steiermark im Zuge der Überarbeitung des Sachprogramms Windenergie neben der Eignungszone Steineck-Kammern zudem eine Vorrangzone für Windkraftanlagen festgelegt: Die Vorrangzone Ochsenkogel-Bärenkogel liegt im Bereich Hinterlainsach und Schladnitzgraben (Leoben) und umfasst 180 Hektar.

Ein Blick auf den gesamten Bezirk Leoben zeigt zudem:
Eine der bislang größten PV-Flächen der Steiermark mit 27 Hektar wurde am Traidersberg/ Niederung (Gemeinde St. Peter Freienstein) in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gemeinde Traboch erst im Vorjahr realisiert.
Weitere Windkraft-Vorrangzone Himberger Eck mit 139 Hektar
Baustart für das neue Murkraftwerk Leoben-Ost ist im Herbst 2027 geplant
